Foto: Bayerische Staatsoper / Wilfried Hösl
Die Bayerische Staatsoper und das Bayerische Staatsballett bieten jede Spielzeit zu ausgewählten Stücken Fortbildungen an. Dieses Jahr nahmen Pädagoginnen und Pädagogen an einer Fortbildung zur Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck teil. Diese diente als Vorbereitung der Kolleginnen und Kollegen für das in der nächsten Spielzeit geplante Crossover-Projekt.
Seit der Uraufführung 1893 ist die Oper ungebrochen populär und über Generationen hinweg fast zu einem Synonym für den ersten familiären Opernbesuch geworden. „Brüderchen, komm tanz mit mir!“ – „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?“ – tanzende Geschwister, Tau- und Sandmännchen, Hexe und Eltern: ein Panoptikum aller Märchenvorstellung des 19. Jahrhunderts.
In dem praktischen Teil des Workshops wurden hauptsächlich interessante Themen des Stücks und Übungen, die auch gut mit den Jugendlichen aufgegriffen werden können, behandelt. Zunächst durften sich die Teilnehmenden in verschiedene Charaktere des Stücks – wie die Hexe – hineinversetzen. In Gruppenarbeit wurden anhand einzelner Szenen und Liedtexte die Figuren und deren Eigenschaften herausgearbeitet. Eine anschließende kleine Präsentation der Ergebnisse vor der Gruppe durfte dabei nicht fehlen. An zwei Ausschnitten der Oper wurde das Thema “Kindheit und Wünsche“ mit den Teilnehmenden behandelt. Jede/r war aufgefordert, einen eigenen Wunschzettel zu verfassen.
Nach einer kurzen Pause sangen alle gemeinsam einige Lieder aus der Oper in Begleitung eines Pianisten des Bayerischen Staatsorchesters. Ein Reflexionsgespräch und Möglichkeiten der Vermittlungsarbeit bildeten den Abschluss des Workshoptags.
„Eine gute Fortbildung, mit vielen Inspirationen für unsere eigene Workshopwoche Oper-Crossover – Hänsel und Gretel 2.0!“ (Ein Kollege)
In Kooperation mit der
Bayerischen Staatsoper
Oktober 2017
Beteiligte Einrichtungen / Teams
Der Club Hasenbergl, KJR MusikMobil, Team Großveranstaltungen und kulturelle Jugendbildung
Teilnehmende
3 Pädagog/inn/en